Arbeitskreis Küste der CDU/CSU-Fraktion im Gespräch mit dem ADAC

Die CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (2. v. links)  und Dr. Philipp Murmann (2. v. rechts) vor dem Meinungsaustausch mirt der ADAC Delegation

Wassertourismus bietet großes wirtschaftliches Potential für Norddeutschland.

Der Arbeitskreis Küste der Unions-Bundestagsfraktion traf sich heute in der Landes-vertretung Niedersachsen mit Vertretern des ADAC. Kurt Heinen, ADAC-Vizepräsident für Tourismus, lobte in seinen Ausführungen die Aktivitäten der Bun-desregierung und des Bundestag für den Wassertourismus. Er begrüßte dabei vor allem die Kernaussagen beim „Blauen Band“ und des Wassertourismuskonzeptes und unterstrich dass beide Programme Potentiale für die wassertouristische Weiterentwicklung böten. So sei die Kategorisierung sowie die haushalterische Trennung von Haupt- und Nebenwasserstraßen wichtig und richtig. Zudem ist für Heinen die Einbeziehung lokaler Akteure bei der Ausarbeitung von regionalen Entwicklungs-konzepten bei der Nutzung von Wasserstraßen ein kluger Schritt.

Für die neue Legislaturperiode äußerte der ADAC-Vizepräsident klare Wünsche: „Gerade in den ländlichen Gebieten im Norden Deutschlands bietet der Wassertourismus noch erhebliche wirtschaftliche Potentiale. Die Politik sollte in der kommenden Legislaturperiode die strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen schaffen, um die Inhalte des Wassertourismuskonzeptes und des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ umzusetzen. Dafür muss insbesondere die Befahrbarkeit der Nebenwasserstraßen für die Sport- und Freizeitschifffahrt erhalten bleiben.“

Zustimmung dafür kam aus dem Küstenkreis: „Eine angemessene personelle und finanzielle Ausstattung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ist selbstverständlich notwendig, damit sie ihren anspruchsvollen Aufgaben, etwa im Bereich der Unter-haltung oder des Betriebs der bundeseigenen Wasserstraßen, auch in Zukunft ge-recht werden kann“ hob Philipp Murmann, Vorsitzender des Küstenkreises, hervor.

Einig war man sich auch hinsichtlich der Ablehnung eines generellen Kite-Verbots in der Nordsee. „Ein pauschales Befahrens-Verbot lehnen wir ab. Das ist der falsche Weg. Die Regelungen in der Ostsee machen deutlich, dass man den wichtigen Na-turschutz gemeinsam mit den Nutzern regeln kann“ stellte Murmann klar und ergänzte abschließend „ich bin deswegen sehr froh, dass die neue schleswig-holsteinische Landesregierung den Verbots-Antrag der abgewählten SPD-Regierung, der in einer Nacht- und Nebel-Aktion schon weit nach dem Wahltag zustande kam, überprüfen wird.“

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.