Arbeitsplätze durch Bürgerversicherung in Gefahr

(von links nach rechts) Uwe Runge, Martin Adam (HALLESCHE), Gero Storjohann MdB und Kai Rahe (HanseMerkur).

Zu einem Meinungsaustausch trafen sich die Betriebsräte Kai Rahe, Martin Adam und Uwe Runge (HanseMerkur und HALLESCHE) mit dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU). In einem zweistündigen Gespräch wurden viele Gemeinsamkeiten herausgearbeitet. Die Betriebsräte trugen ihre Sorge um den Arbeitsplatzabbau, der in Verbindung mit der Einführung einer „Bürgerversicherung“ stehen würde, vor.

Der Christdemokrat teilte diese Sorge und sicherte den Betriebsräten zu, sich für den Erhalt des Dualen Gesundheitssystems einzusetzen. Ihm sei auch bewusst, dass eine „Bürgerversicherung“ nicht dazu geeignet ist, mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen zu erreichen.

Die Einführung der Einheitsversicherung würde vielmehr dazu führen, dass den Arztpraxen große Einnahmeverluste drohen. Hierdurch würden weitere Arbeitsplätze vernichtet. Das hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun.

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