Feste Fehmarnbeltquerung und deren Hinterlandanbindung zügig bauen

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ulrich Lange MdB vor der Fehmarnsundbrücke

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ulrich Lange MdB vor der Fehmarnsundbrücke

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Verkehr und digitale Infrastruktur der CDU/CSU-Bundestagsfraktion haben sich auf Fehmarn über den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung und der erforderlichen Hinterlandanbindung informiert. Dazu erklären der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ulrich Lange, sowie der zuständige Berichterstatter Gero Storjohann:

„Bei ihrem Besuch in Burg auf Fehmarn und in Oldenburg in Holstein haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe Verkehr und digitale Infrastruktur der Unionsfraktion zum Bau der Festen Fehmarnbeltquerung und der erforderlichen Hinterlandanbindung bekannt. Mit dem Gesetzesbeschluss des dänischen Parlaments Ende April wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Verwirklichung dieser transeuropäischen Verkehrsachse erreicht. Nun müssen  die Planungen und der Bau auf beiden Seiten des Fehmarnbelts vorangetrieben werden.

Die Feste Fehmarnbeltquerung ist eines der wichtigsten europäischen Infrastrukturprojekte unserer Zeit. Die Verbindung zwischen dem Norden Deutschlands und Dänemark sowie den weiteren skandinavischen Anrainerstaaten wird die Menschen und Wirtschaftsräume zusammenbringen. Durch die Annahme des Baugesetzes wurde in Dänemark nun für den Tunnelbau auf dänischem Hoheitsgebiet Baurecht geschaffen. Darüber hinaus besteht das Baurecht für den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der dänischen Schienenanbindung zwischen Ringsted und Rødbyhavn.

Zu den Verpflichtungen der deutschen Seite aus dem Staatsvertrag mit Dänemark gehört der Bau der Anschlussverbindungen für Schiene und Straße. Dies schließt die Querung über den Fehmarnsund ein.

Die Arbeitsgruppe kam u.a. ins Gespräch mit Vertretern des dänischen Baukonsortiums Femern A/S und der Deutschen Bahn AG, die mit der Konzernbevollmächtigten  für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein, Manuela Herbort und dem Projektleiter  Verkehrswege Nord,  Bernd Homfeldt vertreten war, mit dem Landrat des Kreises Ostholstein, Reinhard Sager, dem Sprecher des Dialogforums, Dr. Johann Christoph Jessen, sowie der Leiterin der Projektgruppe des schleswig-holsteinischen Verkehrsministeriums, Karin Druba. In Oldenburg in Holstein trafen die Bundestagsabgeordneten mit dem Bürgermeister Martin Voigt, dem CDU-Ortsvorsitzenden Jörg Junkersdorf und dem Fraktionsvorsitzenden der CDU in Oldenburg, Torsten Becker zusammen.“

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.