Gero Storjohann auf Info-Tour in der „Fahrradstadt“ Münster

Ruprecht Polenz MdB (li.), PSts Jan Mücke MdB (3. von re.) und Gero Storjohann MdB (2. von re.) besichtigen das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof Münster.

Ruprecht Polenz MdB (li.), PSts Jan Mücke MdB (3. von re.) und Gero Storjohann MdB (2. von re.) besichtigen das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof Münster.

Münster. – Der Segeberger Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, Berichterstatter für Fahrradverkehr der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat sich in Münster aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen in der westfälischen „Fahrradstadt“ informiert. Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Jan Mücke MdB (FDP), dem örtlichen Abgeordneten Ruprecht Polenz MdB (CDU) sowie Vertretern der Münsteraner Stadtverwaltung erkundete Storjohann die Stadt mit dem Fahrrad. Ziele dieser politischen Radtour waren markante Punkte des Fahrradverkehrs in Münster.

Münster genießt zu Recht einen Ruf als „Fahrradstadt“. Der Anteil des Fahrrads am gesamten städtischen Verkehrsaufkommen beträgt stolze 40 Prozent. Für die Fahrradverkehrspolitik in Deutschland hat Münster somit Modellcharakter. Diese Bedeutung der Stadt unterstrich auch die Teilnahme des Parlamentarischen Staatssekretärs auf Einladung Polenz‘ und Storjohanns.

Im Gespräch mit den Vertretern der Stadtverwaltung informierte sich Gero Storjohann über das aktuelle Rad-Chaos am Münsteraner Hauptbahnhof. Im Stadtzentrum verstopfen unzählige geparkte „herrenlose“ Fahrräder die Fußgängerzone. Die Räder bleiben oftmals wochenlang unbewegt. Doch der Stadt sind bislang die Hände gebunden, da keine Rechtsgrundlage für eine Entfernung der Räder existiert. „Wir wollen im Rahmen der Überarbeitung der Straßenverkehrsordnung eine Möglichkeit schaffen, diese abgestellten Fahrräder, die den Verkehr behindern, abschleppen zu lassen. Die derzeitige Situation behindert einen geordneten, flüssigen Fahrradverkehr wie wir ihn wollen. Das Rad-Chaos am Münsteraner Hauptbahnhof schadet dem Ansehen des Fahrradverkehrs“, erklärte Storjohann. Die Anwesenheit von gleich drei Bundespolitikern von Union und FDP verdeutlicht, dass die christlich-liberale Koalition dem Fahrrad als umweltfreundliches, flexibles und gesundes Verkehrsmittel eine hohe Bedeutung zumisst.

Auf dem Programm des Vor-Ort-Termins stand außerdem eine Besichtigung des ersten deutschen Fahrradparkhauses. Die seit 1999 bestehende Radstation vor dem Hauptbahnhof bietet Stellplätze für über 3.000 Räder – eine Münsteraner Erfolgsgeschichte. Der Andrang auf das innovative Parkhaus ist mittlerweile so groß, dass in Münster bereits ein zweites seiner Art entsteht. Storjohann zeigte sich von der Fahrradbegeisterung der Münsteraner Bevölkerung beeindruckt: „Beim Fahrradverkehr ist Münster ein bundesweiter Vorreiter.“

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