Gero Storjohann begrüßt „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesverkehrsministeriums

Berlin. – Fußgänger und Radfahrer werden täglich im Straßenverkehr von abbiegenden Lkw gefährdet. Viel zu oft kommt es dabei durch den sog. „toten Winkel“ zu schrecklichen Unfällen. Abbiegeassistenten könnten die Zahl der tödlichen Unfälle deutlich reduzieren. Das Bundesverkehrsministerium hat daher heute in Berlin die „Aktion Abbiegeassistent“ vorgestellt. Ziel der Aktion ist es, die Einführung von Abbiegeassistenzsystemen für LKW zu beschleunigen.

Hierzu erklärt der Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Radverkehr und Verkehrssicherheit Gero Storjohann MdB:

„In diesem Jahr sind bereits zahlreiche Fahrradfahrer und Fußgänger von Lkw beim Abbiegevorgang schwer verletzt oder sogar getötet worden. Jedes Unfallopfer ist eines zu viel! Daher finde ich die von Bundesminister Scheuer gestartete „Aktion Abbiegeassistent“ großartig. Sie ist ein bedeutender Schritt für mehr Sicherheit auf unseren Straßen und hilft, die flächendeckende Einführung von Abbiegeassistenzsystemen zu beschleunigen. Es freut mich, dass bereits so viele Unternehmen und Verbände mitmachen.

Als CDU/CSU-Bundestagsfraktion verfolgen wir das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken. Der „tote Winkel“ beim Abbiegen ist immer noch eine häufige Unfallursache, insbesondere bei LKW. Hier muss jede technische Möglichkeit genutzt werden, um Radfahrer und Fußgänger besser vor abbiegenden Lastkraftwagen zu schützen.

Da 40 Prozent der in Deutschland fahrenden LKW aus dem europäischen Ausland kommen, brauchen wir aber eine EU-weite Regelung, die den Einbau von Abbiegeassistenten verbindlich vorschreibt. Ich unterstütze daher die Bemühungen der Bundesregierung, eine entsprechende Regelung auf EU-Ebene schnell herbeizuführen.“

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