Gero Storjohann beim Norderstedter ADFC

(von rechts nach links) Rolf Jungbluth (ADFC Norderstedt), Joachim Brunkhorst (Vertreter des ADFC bei der Stadt Norderstedt), Gero Storjohann MdB (Fahrradpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) und Reiner Hinsch.

: (vlnr.) Rolf Jungbluth (ADFC Norderstedt), Joachim Brunkhorst (Vertreter des ADFC bei der Stadt Norderstedt), Gero Storjohann MdB (Fahrradpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion) und Michael Artmann (Sprecher ADFC Norderstedt und Umgebung).

Norderstedt – Als besonderer Gast diskutierte Gero Storjohann (CDU) auf dem „Radlertreff“ des  Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) mit ca. 40 Mitgliedern und Gästen im Restaurant  des Sportlerheims am Exerzierplatz in Norderstedt.  Der Bundestagsabgeordnete aus Seth  ist Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung des Deutschen Bundestages sowie fahrradpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Gero Storjohann in der Diskussion

Gero Storjohann in der Diskussion

In seinem Impulsreferat sprach der Verkehrssicherheitsexperte über den Nationalen Radverkehrsplan 2020, den Wirtschaftfaktor Fahrrad  und eine bessere Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV. Einen breiten Raum nahmen auch die dringend notwendigen Verkehrsplanungen für die massiv ansteigende Zahl von Radfahrenden in den Innenstädten für die nächsten Jahre ein. Storjohann berichtete aus seinen Erfahrungen und Gesprächen in Berlin und der Fahrradhochburg Münster.

 Angeregt diskutiert wurde über die Frage, wie man die Verkehrsteilnehmer besser über die aktuellen Verkehrsregeln informieren könnte. Einig war man sich darüber, dass für ein besseres Miteinander der Radfahrer mit den Fußgängern einerseits und den Autofahrern andererseits gesorgt werden müsse.

Zufrieden zeigten sich die Beteiligten über die zukunftsgerichtete Zusammenarbeit der Stadt Norderstedt mit dem ADFC in der Arbeitsgruppe Radverkehr. Denn hier kann der ADFC konstruktiv mit allen städtischen Mitarbeitern zusammenwirken, die etwas mit dem Radverkehr zu tun haben.

Als Leuchtturmprojekt wird auch die Norderstedter „ZukunftsWerkStadt“ mit ihrer Arbeitsgruppe „Fit fürs Rad“ angesehen, die sich um die Popularisierung des Radfahrens kümmert.

 Heftige Kritik musste hingegen der Kreis Segeberg einstecken. Desolate Radwege, das Fehlen eines  kompetenten Ansprechpartners und ein Radwegeplan ohne Konzept waren die Schwerpunkte der Kritik an der Kreisverwaltung. Zur Verbesserung der Situation will die CDU auf Anregung von Gero Storjohann im Segeberger Kreistag nach der Kommunalwahl einen Fahrradbeauftragten berufen. „Dieser Fachmann“, so heißt es dazu im CDU-Wahlprogramm, „soll die Kommunen dabei unterstützen, bereits bei der Planung von Infrastrukturmaßnahmen eine fahrradgerechte Infrastruktur zu gewährleisten. Dazu gehört auch die Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV. Oberstes Ziel ist eine bessere Vernetzung bei der Planung wichtiger Infrastrukturmaßnahmen für den Radverkehr im Kreis Segeberg.“

Nach der  Gesprächsrunde holte sich der aktive  Radler Gero Storjohann beim  anschließenden  Lichtbilder-Vortrag von Franz Maletzke über den wunderschönen Drau-Radwanderweg von Südtirol durch Osttirol und Kärnten nach Slowenien Anregungen für seinen nächsten Urlaub mit der Familie.

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