Gero Storjohann: „Die Modernisierung des Nord-Ostsee-Kanals sichert Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein.“

Kiel. – Der Nord-Ostsee-Kanal ist die meist befahrene Seeschifffahrtsstraße der Welt und die Hinterlandanbindung aller deutschen Seehäfen. Sein Ausbau in Anpassung an zukünftige veränderte und gesteigerte Verkehrsströme ist notwendig und sichert Arbeitsplätze in Schleswig-Holstein. Hiervon überzeugten sich der Segeberger Bundestagtsabgeordnete Gero Storjohann und weitere Mitglieder der schleswig-holsteinischen CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag bei einem Besuch der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord (WSD Nord) in Kiel.

Dr. Hans-Heinrich Witte, Präsident der WSD Nord, begrüßte die CDU-Politiker und stellte ihnen die Arbeit der Behörde sowie den aktuellen Planungsstand des Ausbaus des Nord-Ostsee-Kanals vor. Als eine von sieben Wasser- und Schifffahrtsdirektionen in Deutschland kontrolliert die WSD Nord die wasserverkehrliche Infrastruktur sowie die Sicherheit der Wasserstraßen in den nördlichen Bundesländern.

Der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals umfasst dabei drei zentrale Projekte: die Verbreiterung der Oststrecke westlich von Levensau zur Erhöhung der Verkehrekapazität des Kanals, die Vertiefung des Kanals auf ganzer Länge sowie sowie der Bau einer fünften Schleusenkammer in der Schleusenanlage in Brunsbüttel. Gero Storjohann betont die volkswirtschaftliche Notwendigkeit des Kanalausbaus: „Investitionen in dieses Projekt lohnen sich definitiv. Denn Verkehrsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen. Ohne funktionsfähige Verkehrswege keine leistungsfähige Wirtschaft, kein stabiles Wachstum, kein sicherer Wohlstand.“ Als Mitglied des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Deutschen Bundestag setzt sich Storjohann dafür ein, dass die bis 2014 benötigten 800 Mio. Euro für diese Vorhaben bereitgestellt werden. Derzeit läuft das Planfeststellungsverfahren.

Darüber hinaus machten sich die Mitglieder der Landesgruppe bei einer Schifffahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal ein eigenes Bild von der Erforderlichkeit der Kanalmodernisierung. Dr. Witte, der Dezernatsleiter „Regionales Management“ der WSD Nord Karsten Tode, der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau (WSA) Dieter Schnell und der Leiter der Planungsgruppe „Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals“ beim WSA Sönke Meesenburg führten die CDU-Politiker  zu Wasser an die zentralen Punkten der Oststrecke des Kanals.

Ein abschließendes Gespräch der Bundestagsabgeordneten und der WSD Nord-Vertreter mit Kommunalpolitikern der betroffenen Gemeinden unterstrich die große Unterstützung, die die Kanalertüchtigung in der Bevölkerung erfährt. Die Anwohner interessierten sich vor allem für den Verbleib der immensen Erdmassen, die die Baumaßnahmen am Nord-Ostsee-Kanal zu Tage führen werden. Der Präsident der WSD Nord ging dabei auf bestehende Sorgen der Bürger ein: „Wir prüfen alle Einwände und Vorschläge sehr sorgfältig und werden Lösungen finden, mit denen alle Betroffenen gut leben können.“

Storjohann zeigt sich über den Gesprächsverlauf erfreut: „Die meisten Bürgerinnen und Bürger fühlen sich in hohem Maße informiert und in die einzelnen Planungsschritte eingebunden. Der Nord-Ostsee-Kanal ist die Lebensader der Region. Er ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor für Schleswig-Holstein und die gesamte deutsche Schifffahrt. Seine Modernisierung sichert mehrere tausend Arbeitsplätze in unserer Region“.

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