Gero Storjohann und Claus Peter Dieck auf dem Kreisschützenverbandstag

Gero Storjohann MdB

Claus Peter Dieck

Tradition und Brauchtum in einer globalen Welt

Sülfeld – Mit den Grußworten von dem CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann, dem stellvertretenden Landrat Claus Peter Dieck und  Bürgermeister Karl-Heinz Wegner war die CDU am Sonnabend  auf dem Kreisschützenverbandstag prominent vertreten.

Gero Storjohann hob in seiner Rede die besondere Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in den Schützenverbänden und Gilden sowie die erfolgreiche Mitgliederwerbung im Kreis Segeberg hervor.

Der Bundespolitiker nahm auch zu den geplanten und vollzogenen Änderungen im Waffenrecht  Stellung.  „Das Schützentum, die Jagd und das Sportschießen haben in Deutschland eine lange Geschichte und Tradition. Sie sind fester Bestandteil unseres Brauchtums und unserer Kultur und werden von ihren Anhängern und Mitgliedern verantwortungsbewusst praktiziert.

Deutschland verfügt bereits heute im Gegensatz zu den USA über Regelungen zum Umgang mit und zum Besitz von Schusswaffen, die zu den strengsten auf der Welt zählen und einen umfassenden und hohen Schutz gewährleisten. Es ist bedauerlich, dass diejenige, die verantwortlich handeln unter denen leiden,  die unverantwortlich handeln.

Bei jeder neuen Regelung im Waffenrecht prüft die CDU/CSU-Fraktion deshalb stets genau und kritisch, ob sie zu einem substantiellen Sicherheitsgewinn führt oder – gerade mit Blick auf die vielen unbescholtenen Jäger, Schützen und Sammler – nur einen bürokratischen Mehraufwand bedeutet, der in keinem vernünftigen Verhältnis zum erreichten Sicherheitsgewinn steht.

Maßgeblich ist für die CDU/CSU dabei zudem die Erkenntnis, dass aufgrund unserer bereits bestehenden hohen nationalen Standards die eigentliche Gefahr nicht von Schusswaffen im legalen Besitz und den Schützen, Jägern und Sammlern ausgeht, sondern vom – zunehmend über das Internet stattfindenden – illegalen Waffenhandel und dem illegalen Waffenbesitz durch Straftäter und Terroristen.

„In dem Wort  ‚Schützen‘ ist auch der Begriff ‚Schutz geben‘ enthalten. Ich danke den Schützen für ihren Schutz von Brauchtum und Tradition in der Heimat. Wer in dieser globalen Welt zuhause ist braucht auch eine Heimat“, war der Kernsatz in der anschließenden Rede von Claus Peter Dieck.

 

 

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