Gero Storjohann und Herlich Marie Todsen-Reese für Wiedervernetzung im Kreis Segeberg unterwegs

Lagebesprechung  zum Start am Hambötler Huus.

Lagebesprechung zum Start am Hambötler Huus.

 

Die Expertengruppe vor der Grünbrücke Kiebitzholm.  (vlnr.) Torsten Conradt (Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr SH), Hans-Werner Blöcker (Vizepräsident Landesjagdverband SH), Dr. Armin Winter (Naturschutzreferent Deutscher Jagdverband e.V.), Ulrike Schmidt (Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr SH)), Gero Storjohann (MdB), Dr. Berthold Pechan (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein), Herlich Marie Todsen-Reese (Vorstandsvorsitzende Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein) PD Dr. Heinrich Reck (Leiter der wiss. Begleitung, Institut für Natur- und Ressourcenschutz der Universität Kiel), Dr. Björn Schulz (Projektleiter, Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein), Christiane Herty (Schleswig-Holsteinische Landesforsten), Kerrin Müller (Botanikerin des Instituts für Natur- und Ressourcenschutz der Universität Kiel), Marita Böttcher (Wiedervernetzungsexpertin des Bundesamtes für Naturschutz) und Wolfgang Springborn (Geschäftsführer der Kreisjägerschaft Segeberg).

Die Expertengruppe vor der Grünbrücke Kiebitzholm.
(vlnr.) Torsten Conradt (Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr SH),
Hans-Werner Blöcker (Vizepräsident Landesjagdverband SH), Dr. Armin Winter (Naturschutzreferent Deutscher Jagdverband e.V.), Ulrike Schmidt (Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr SH)), Gero Storjohann (MdB), Dr. Berthold Pechan (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig-Holstein),
Herlich Marie Todsen-Reese (Vorstandsvorsitzende Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein)
PD Dr. Heinrich Reck (Leiter der wiss. Begleitung, Institut für Natur- und Ressourcenschutz der Universität Kiel), Dr. Björn Schulz (Projektleiter, Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein), Christiane Herty (Schleswig-Holsteinische Landesforsten), Kerrin Müller (Botanikerin des Instituts für Natur- und Ressourcenschutz der Universität Kiel),
Marita Böttcher (Wiedervernetzungsexpertin des Bundesamtes für Naturschutz) und
Wolfgang Springborn (Geschäftsführer der Kreisjägerschaft Segeberg).

Kreis Segeberg – Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann war zusammen mit Herlich Marie Todsen-Reese, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, und zahlreichen Experten aus Wissenschaft, Straßenbau, Naturschutz, Forst unterwegs um sich einen Überblick über den Stand und die Planungen zur Wiedervernetzung im Kreis Segeberg zu verschaffen. Im Mittelpunkt vom Verkehrsexperten Storjohanns Interesse stehen die Maßnahmen des Projekts „Holsteiner Lebensraumkorridore“*, mit dem die Stiftung Naturschutz und ihre Partner zerschnittene Lebensräume im Kreis Segeberg wieder miteinander und über die Autobahnen A7 und A21 hinweg vernetzen.

Expertengespraech-WEBDie Vormittagswanderung führte die Gruppe vom „Hambötler Huus“ in Negernbötel entlang von eigens hergerichteten „Wanderwegen für die Biologische Vielfalt“ bis an die die Grünbrücke Kiebitzholm an der A 21. Die „ökologische Hinterlandanbindung“ der Grünbrücke wurde vom Bundesamt für Naturschutz von 2010 bis 2013 gefördert und findet  bundesweit Beachtung. Denn hier wurde erstmalig erfolgreich aufgezeigt, wie Querungsbauwerke ökologisch optimal mit ihrem Hinterland vernetzt werden können. Selbst wenig mobile, seltene  Arten wie Kreuzkröten, Warzenbeißer & Co profitieren davon.

Der  zweite Teil der informativen Wanderung führte die Expertengruppe in das Umfeld der geplanten Grünbrücke bei Bad Bramstedt. Diese und eine weitere Grünbrücke bei Brokenlande werden im Zuge der in Kürze beginnenden Erweiterung der A7 gebaut. Die Projektpartner der „Holsteiner Lebensraumkorridore“ werden auch hier in einem zweiten Vorhaben daran arbeiten, erstmals raumübergreifend Lebensräume wieder zu vernetzen. Bis 2017 sollen die Lebensräume bei Negernbötel mit den Grünbrücken bei Bad Bramstedt und Brokenlande vernetzt werden. Das Projekt wird vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und der Projetpartner finanziert.

Gero Storjohann ist von der Bedeutung von Grünbrücken und ihrer ökologischen Hinterlandanbindung für den Erhalt der Biologischen Vielfalt überzeugt. Er und die Projektgruppe haben verabredet, sich für die Umsetzung des „Bundesprogramms Wiedervernetzung“ einzusetzen, damit Schleswig-Holstein Verkehrsader und Lebensader für die Natur bleibt.

*Die Projektgruppe  „Holsteiner Lebensraumkorridore“

Autobahnen und Bundesstraßen trennen Lebensräume und stellen für Tiere und Pflanzen oft unüberwindbare Barrieren dar. Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein als Projektträgerin der „Holsteiner Lebensraumkorridore“ will zusammen mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, dem Deutschen Jagdverband, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr, dem Wildpark Eekholt sowie dem Institut Natur- und Ressourcenschutz der Universität Kiel neue Freiräume für Tiere und Pflanzen schaffen.

 Weitere Informationen

http://www.lebensraumkorridore.de/

Björn Schulz, Dr. sc. agr.
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Eschenbrook 4, 24113 Molfsee
tel 0431 21090-43 mobil 0178 4012483

www.stiftungsland.dewww.lebensraumkorridore.dewww.biogrenzkorr.dewww.birkenmaus.de

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