Gero Storjohann unterstützt 2 Petitionen der Orthopädie-Schuhmachermeister

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (rechts) und der stellvertretender Obermeister der Landesinnung für Orthopädie-Schuhtechnik Nord Martin Gerhold vor seinem Betrieb in der Osterstraße in Hamburg-Eimsbüttel.

Hier werden Füße mit Lasertechnik vermesssen

individuelle Leisten für die Einzelanfertigungen

Hamburg – Als Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Petitionsausschuss ist der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann ein gefragter Ansprechpartner für Bürger, Firmen und Organisationen.

Der selbständige Orthopädie-Schuhmachermeister Martin Gerhold, der zugleich stellvertretender Obermeister der Landesinnung für Orthopädie-Schuhtechnik Nord ist, hatte den Bundespolitiker zum Gespräch über die Petitionen zur Entbürokratisierung der Hilfsmittelversorgung im orthopädischen Bereich und eine verweigerte Zusammenlegung der Orthopädie-Schuhtechnik-Innungen von Hamburg und Schleswig-Holstein mit Mecklenburg-Vorpommern und Berlin eingeladen.

Treffpunkt war Martin Gerholds kombiniertes Geschäft mit Werkstatt der Orthopädie-Schuhtechnik Wittling an der Osterstraße in Hamburg-Eimsbüttel. Bei einem Rundgang durch den mittelständischen Betriebes des Norderstedter Inhabers informierte sich der Bundestagsabgeordnete auch gleich pragmatisch über die Thematik.

„Ausgebildet um Patienten bei Fußproblemen zu helfen, liegt inzwischen der Schwerpunkt meiner Arbeit und der meiner Kollegen im Ausfüllen von Formularen und anderen bürokratischen Formalien. Aktuell gibt es etwa 110 Krankenkassen, die diverse Verträge über die verschiedenen Produktgruppen des Hilfsmittelverzeichnisses haben. In meinem Fall, wären das 990 Verträge. Die Verträge, die zur Zeit bereits auf dem Markt sind, umfassen, bis zu 1200 Seiten. Welcher Handwerksmeister, der sich eigentlich um die Patienten kümmern möchte, soll den Wust verstehen, geschweige denn umsetzen?“, argumentiert Martin Gerhold für die meist mittelständischen Betriebe seiner Innung auf der dreiseitigen Petition zur Entbürokratisierung.

Durch die Zusammenlegung der Orthopädie-Schuhtechnik-Innungen mehrerer Bundesländer soll die ehrenamtliche Arbeit gebündelt und damit zukunftsfähig gemacht werden. Gleichzeitig würden Kosten gesenkt und Kräfte gebündelt. Die Verhandlungsposition gegenüber den Krankenkassen würde gestärkt.

Gegen den Antrag auf Zusammenschluss legte das Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern jedoch sein Veto ein, da Innungen sich laut Handwerksordnung in der Regel nicht über den Bezirk einer Handwerkskammer erstrecken sollen. Die anderen mit einbezogenen Landesbehörden von Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin stimmten dem Zusammenschluss hingegen zu. Sie verweisen auf die Ermessensentscheidung zugunsten des Innungszusammenschlusses, da eine räumliche Beschränkung nach §52 HwO nicht rechtlich zwingend ist.

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann wird, gemeinsam mit den Experten in Berlin, Wege ausloten, um die sinnvollen Anliegen der Orthopädie-Schuhtechnik Landesinnung Nord zu unterstützen und dafür mit Martin Gerhold in Verbindung bleiben.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.