Mehr Verkehrssicherheit durch eCall-Notrufdienst ab 2016

© vege - Fotolia.com

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Berlin – Die Europäische Union plant für 2016 die Einführung eines EU-weiten eCall-Notrufdienstes für alle neuen Modelle von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Dazu erklärt der Experte für Verkehrssicherheit der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Gero Storjohann MdB:

 
„Die Einführung des „eCall“ ist im Interesse aller Verkehrsteilnehmer. Durch den Einbau des automatischen Notrufsystems „eCall“ in Kraftfahrzeuge kann die Zahl der Verkehrstoten auf unseren Straßen weiter reduziert werden. Das System „eCall“ sendet bei einem Unfall automatisch einen Notruf an eine Notrufabfragestelle. Damit ist „eCall“ ein wichtiges Instrument für die Rettungsdienste, um Informationen über Unfälle schnell und präzise zu verarbeiten und somit zur Rettung von Leben beizutragen.
Um „eCall“ in die Tat umzusetzen, verpflichten sich die EU-Mitgliedstaaten, entsprechende Notrufabfragestellen einzurichten, die eCall-Notrufe annehmen und bearbeiten können. Zudem müssen neue Pkw-Typen so ausgelegt sein, dass sie bei einem Unfall den eCall-Notruf versenden, dieser aber auch von Hand ausgelöst werden kann.“

 

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