Richtfest für Erweiterung Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

Gero Storjohann MdB (li.) besuchte das Richtfest für die Erweiterung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau.

Kiel. – Heute wurde in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt das Richtfest für den Erweiterungsbau des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Kiel Holtenau gefeiert. Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) war bei der Feierlichkeit dabei – ebenso wie der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Enak Ferlemann MdB (CDU) und der Präsident der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nord Dr. Hans-Heinrich Witte.

„Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Kiel-Holtenau leistet exzellente Arbeit für Betrieb und Unterhalt des Nord-Ostsee-Kanals. Das Zusammenführen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus einer Vielzahl von Baracken in ein Gebäude wird eine effektivere Arbeit ermöglichen. Damit wird zugleich die herausragende Bedeutung des NOK unterstrichen“, erklärt Ferlemann.

Das denkmalgeschützte, ehemalige „Kaiserliche Kanalamt“ (Baujahr 1896) genügte schon seit langem nicht mehr den Anforderungen. Ziel des BMVBS war es, möglichst schnell die Beschäftigten des Amtes wieder am Stammsitz zu konzentrieren und zukunftsfähige Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das Planungsbüro Rohling aus Hamburg überzeugte mit einem Konzept, das ein neues, die Schleuseninsel prägendes Zeichen setzt, aber sich in die gewachsene Struktur gut einfügt und ein unverwechselbares charakteristisches Ensemble auf der Insel schafft.

Ebenfalls anwesend (v. li. n. re.): der Präsident der Wasser- und Schiffahrtsdirektion Nord Dr. Hans-Heinrich Witte, Dr. Johann Wadephul MdB (CDU) und der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann MdB (CDU).

Der Neubau soll im November 2012 fertig sein, die anschließende Altbausanierung im Januar 2014. Die Kosten für die Baumaßnahmen sind auf 4,7 Millionen Euro festgesetzt.

Das WSA Kiel-Holtenau ist zuständig für den östlichen Teil des Nord-Ostsee-Kanals (ab Kanalkilometer 49,5 bis Kanalkilometer 98,6). Zusammen mit dem Nachbaramt Brunsbüttel ist es für die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs auf dem Nord-Ostsee-Kanal als der meistbefahrenen künstlichen Seeschifffahrtsstraße der Welt verantwortlich.

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