Verkehrssicherheitsarbeit der letzten Jahre war erfolgreich

 © Markus Langer - Fotolia.com


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Das Statistische Bundesamt hat heute die Unfallbilanz für das Jahr 2012 vorgestellt. Im Jahr 2012 starben in Deutschland 3.600 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr. Dazu erklärt der zuständige Berichterstatter für Verkehrssicherheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gero Storjohann MdB:

„Die Zahl der Verkehrstoten war in Deutschland 2012 so niedrig wie noch nie seit 1950. Laut dem Statistischen Bundesamt nahm die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum Jahr 2011 um 10,2 % ab, das entspricht 409 Menschleben. Der seit Jahren anhaltende rückläufige Trend wurde damit fortgesetzt.

Die Verkehrssicherheitspolitik der Koalition hat Ihren Teil zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen. Wie haben die Alkoholgrenze auf Null Promille für Fahranfänger heruntergesetzt und mit dem begleitenden Fahren für Fahranfänger ab 17 Jahren ein wirksames Instrument geschaffen, um Fahranfänger auch nach der Fahrschule zu begleiten. Teilnehmer am „Begleiteten Fahren ab 17“ begehen im Gegensatz zu Fahranfängern ab 18 rund 20 Prozent weniger Verkehrsverstöße und sind an rund 22 Prozent weniger Unfällen beteiligt. Diese erfreuliche Entwicklung wollen wir zukünftig durch eine zweite nachgelagerte Ausbildungsphase verstärken.

Wir dürfen bei unseren Bestrebungen nach mehr Verkehrssicherheit nicht nachlassen. Bei allen Erfolgen darf nicht vergessen werden, dass immer noch durchschnittlich 10 Menschen täglich im Straßenverkehr getötet und rund 1.000 verletzt werden.

Die Koalitionsfraktionen verfolgen das ambitionierte Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2020 im Vergleich zu 2010 um weitere 40 Prozent zu senken. Neben der sichereren Ausgestaltung der Fahrzeugtechnik sowie der Infrastruktur gelingt dies insbesondere durch die Fokussierung auf besonders risikobelastete Gruppen im Straßenverkehr.“

 

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