Zukunftsweisende Verkehrspolitik durch Kooperation mit der Forschung

Copyright: © Fraunhofer FOKUS; Gero Storjohann MdB (re.) mit dem Leiter des Fraunhofer FOKUS Instituts Prof. Dr. Manfred Hauswirth

Berlin – Entscheidungen in der Verkehrspolitik und Digitalisierung müssen aktuelle Entwicklungen in der Forschung berücksichtigen. Der Verkehrsexperte Gero Storjohann MdB folgte dazu der Einladung des Forschungsinstituts Fraunhofer FOKUS in Berlin-Charlottenburg. Dort wurde er vom Institutsleiter, Prof. Dr. Manfred Hauswirth, und dem Leiter des Geschäftsbereiches Smart Mobility, Dr. Ilja Radusch über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen informiert.

Prof. Dr. Hauswirth betonte in seinen Ausführungen den hohen deutschen Standard im Bereich des Ingenieurswesens und der Kraftfahrzeugtechnik. Die Digitalisierung sei zwar als Thema erkannt, könne und müsse aber noch beschleunigt werden. Insgesamt begegne ihm oft eine gewisse Skepsis bei Neuerungen. Modernisierung bedeute, interne Prozesse zu überdenken, das Bewußtsein hierfür sei jedoch noch nicht immer ausreichend vorhanden.

Dr. Radusch stellte die Neuerungen und Vorteile im Bereich automatisierten  Fahrens dar. Die Technik habe einen Mehrwert, da sie anders als der Mensch nie unaufmerksam ist oder müde wird. Dadurch könne ein Mehr an Verkehrssicherheit erreicht werden.

Herausgestellt wurde, dass die entsprechende Technik fast ausschließlich im Fahrzeug verbaut sei und kommunale Aufwendungen freiwillig seien. Im Gespräch wurde deutlich, dass schon die demographische Entwicklung mit immer mehr älteren Menschen im Verkehr dazu herausfordere, technische Entwicklungen zu betreiben, die den Menschen die Teilnahme am Verkehr leichter machen.

Auf Nachfrage durch den CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann wurde deutlich, dass die heutige Technik der vernetzten Fahrzeuge es durchaus ermöglichen würde, die Belastungen vor Ort durch den Straßenverkehr zu minimieren.

Die Kommune müsse allerdings auch in den digitalen Navigationssystemen entscheiden, wie der Verkehr vor Ort fließen soll. „Wir müssen ausprobieren dürfen“, so der Wunsch von Prof. Dr. Hauswirth an den Abgeordneten nach einem Testfeld im öffentlichen Raum.

„Da sehe ich Möglichkeiten!“ so Gero Storjohann, der im Interesse der Verkehrssicherheit dieses Themas weiter vorantreiben und Forschung und Kommune zusammenbringen will.

Am Ende des Besuchs stand ein Besuch im Smart Mobility Lab, bei dem der Bundestagsabgeordnete am Simulator bewies, dass er auch praktisch mit Technik umgehen kann. Das sichere Einparken am Simulator gelang zügig und schadensfrei.

Am konstruktiven und zukunftsorientierten Forschungsdialog zwischen Politik und Wissenschaft wollen beide Seiten auch zukünftig festhalten.

Copyright: © Fraunhofer FOKUS; Gero Storjohann MdB (li.) parkt am Simulator unter den Augen des Leiters des Smart Mobility Labs Dr. Ilja Radusch sicher ein.

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