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Die Straßenverkehrsordnung (StVO) soll fahrradfreundlicher werden – es geht jedoch noch mehr

Quelle: shutterstock.com / connel

Berlin. Gero Storjohann begrüßt die fahrradfreundliche Novelle der Straßenverkehrsordnung, für die Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bis Pfingsten Vorschläge vorlegen will, fordert aber mehr.

Das Bundesverkehrsministerium plant eine zügige Verbesserung der Straßenverkehrsordnung für Radfahrer. Die Landesminister hatten bei der letzten Verkehrsministerkonferenz ihre Forderungen für eine Weiterentwicklung des Radverkehrs in 15 Punkten vorgelegt. Einiges davon soll nun umgesetzt werden und könnte dann noch bis zum Sommer im Bundesrat eingebracht werden.

Gedacht ist an den grünen Abbiegepfeil für Radfahrer, der es ihnen erlauben würde, auch bei Rot in die kreuzende Straße einzubiegen.

Auch das Halten auf Radwegen, die nur als Schutzstreifen mit einer gestrichelten Linie von der Fahrbahn getrennt sind, soll genau reguliert werden. Parkende und Haltende Fahrzeuge nötigen hier die Radfahrer dazu, sich zu gefährden, wenn sie sich wieder in den Autoverkehr einordnen müssen.

Für den Radverkehrsexperten und Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU) sind diese angekündigten Veränderungen ein Schritt in die richtige Richtung, er fordert jedoch weitere Verbesserungen. Er äußerte sich beispielsweise in Hinblick auf die Nutzung von Einbahnstraßen:

„In Einbahnstraßen in einer Tempo-30-Zone können wir das Fahrradfahren entgegen der Fahrtrichtung ruhigen Gewissens erlauben. Ein Verbot sollte nur als Ausnahme möglich sein, wenn die Verkehrssicherheit es erfordert.“

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Gero Storjohann: Erfolgreicher Einsatz für Bornhöveder Kirche St. Jacobi

(vlnr.) Bornhöveds damaliger Bürgermeister Dietrich Schwarz, Pastorin Ulrike Egener, Gero Storjohann MdB, Gemeindevertreter Stefan Dockwarder (CDU) und Architektin Christine Johansen bei einer Begehung der sanierungsbedürftigen Kirche im August 2017.

Berlin. – Der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte Gero Storjohann (CDU) hat sich erfolgreich für eine Kostenbeteiligung des Bundes an der Sanierung der St. Jacobi Kirche in Bornhöved eingesetzt.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung (08.05.2019) beschlossen, die Sanierungsarbeiten mit Bundesmitteln in Höhe von 250.000 Euro zu fördern.

Die im Jahr 1149 durch Bischof Vicelin geweihte und im romanischen Stil erbaute Kirche St. Jacobi in Bornhöved gehört zu einem der bedeutendsten Kulturdenkmäler des Landes Schleswig-Holstein. Nach fehlerhaften Sanierungsarbeiten im Jahr 2000 bildeten sich jedoch in den vergangenen Jahren zunehmend Risse im Mauerwerk der Feldstein-Gips-Kirche, die den Fortbestand des Gebäudes akut gefährden. Für die in mehreren Bauabschnitten durchzuführenden Sanierungsarbeiten werden insgesamt mehr als 1 Million Euro benötigt – ein Vielfaches dessen, was die Kirchengemeinde aus Eigenmitteln aufbringen kann.

Um die notwendigen Finanzmittel für die Sanierungsarbeiten zu generieren, hatte sich die Kirchengemeinde bereits im Jahr 2017 hilfesuchend an ihren zuständigen Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (CDU) gewandt. Storjohann unterstützte daraufhin die Kirchengemeinde bei der Beantragung von Fördermitteln aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes und leistete in der Bundeshauptstadt bei der Beauftragten für Kultur und Medien Staatsministerin Prof. Monika Grütters sowie dem Haushaltsausschuss Fürsprache für die Bornhöveder Kirche.

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,,Mehr Platz fürs Rad‘‘ – Zweite Sitzung des Parlamentskreises Fahrrad

Gero Storjohann MdB beim Parlamentskreis Fahrrad

 

Berlin – Die zweite Sitzung des Parlamentskreises Fahrrad fand am 11. April 2019 unter dem Motto ,,Mehr Platz fürs Rad‘‘ statt.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann eröffnete am 11. April 2019 die zweite Sitzung des Parlamentskreises Fahrrad gemeinsam mit seinen parlamentarischen Kollegen der anderen Fraktionen.

Der Parlamentskreis Fahrrad stellt die Bedeutung des Fahrrads für die moderne und urbane Mobilität in Deutschland fraktionsübergreifend politisch in den Vordergrund. Er umfasst derzeit 46 Mitglieder aus allen Fraktionen und wurde auf Initiative von Gero Storjohann im Oktober 2018 gegründet.

Den zentralen Vortrag der zweiten Sitzung hielt der Bundesvorsitzende des ADFC Burkhard Stork zum Thema ,,Mehr Platz fürs Rad – Wie die Verkehrswende gelingt‘‘.

Der ADFC steht für Alltagsradfahren und Fahrradtourismus und hat sich zum Ziel gesetzt, dass mehr Menschen häufiger, länger und lieber auf das Rad steigen. Mit dem ADFC-Fahrradklimatest führt der ADFC alle zwei Jahre die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit durch.

Die Verkehrswende stellt das erklärte Ziel des ADFC dar: „Wir sprechen uns dafür aus, den Anteil des Fahrrades an den zurückgelegten innerstädtischen Wegen bis 2025 auf 40 % im Bundesdurchschnitt zu erhöhen.“ Diese Ziel wird von den Mitgliedern des Parlamentskreises Fahrrad unterstützt.

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