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Für den Erhalt des Standortes Trenthorst weiter kämpfen!

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann

Berlin. – „Für den Erhalt des Instituts für ökologischen Landbau Trenthorst muss weiter gekämpft werden“. Mit diesen Worten kommentiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann die Antwort auf sein Schreiben an das Bundesministerium für Ernärung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die ihm jetzt zugegangen ist.

Storjohann dazu: „Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Peter Paziorek hat mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass sich die Wirtschaftlichkeit der Verlagerung des Arbeitsbereiches ökologischer Landbau nach Mariensee in Niedersachsen aus einer langfristigen Betrachtung ergebe. Das Landwirt-schaftsministerium sieht dabei Kostenreduzierungen unter anderem aufgrund der geringeren Ausgaben für die Unterhaltung und Bewirtschaftung der Liegenschaft Trenthorst. Außerdem könne in Mariensee, so die Auffassung des Ministeriums, aufgrund der Konzentration der Tierbestände der bisherige Aufwand für die verschiedenen Herden deutlich reduziert werden“.Zwar stimme das Bundeslandwirtschaftsministerium ihm zu, dass am Standort Trenthorst bereits nicht unerhebliche Bauinvestitionen getätigt worden seien, so Gero Storjohann weiter. Dennoch sehe das Ministerium eine Verlagerung des Aufgabengebietes an den Standort Mariensee als wirtschaftlich vorteilhaft an. Als Begründung werde hier genannt, dass in Trenthorst in vorhandenen überdimen-sionierten Bestandsgebäuden investiert werden müsse, während in Mariensee „auf der grünen Wiese“ bedarfsgerecht neu gebaut oder auf bereits beste-hende Gebäude zurückgegriffen werden könne.Dazu Gero Storjohann: „Ich bezweifle weiterhin, dass der Nachweis der Wirtschaftlichkeit einer Verlagerung des Instituts für ökologischen Landbau von Trenthorst nach Mariensee erbracht werden kann. Das Bundes-landwirtschaftsministerium muss jetzt die Zahlen auf den Tisch legen! In einem weiteren Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Paziorek am 01. Februar in Berlin werde ich dies einfordern. Der Standort in Trenthorst muss erhalten bleiben!“. Storjohann hatte sich bereits im November und Dezember vergangenen Jahres in zahlreichen Gesprächen für den Erhalt des Instituts in Trenthorst stark gemacht.