Gero Storjohann unterstützt Anliegerinitiative „Polterbrücke“

Gero Storjohann beim Ortstermin mit der  Anliegerinitiative auf der

Nütschau/Travenbrück – Zu pragmatischen Ergebnissen kamen die Anwohnerinitiative “Schutz der Travebrücke – Verkehrsberuhigung Schloßstraße“ bei einem Treffen mit Gero Storjohann als Verkehrsexperte im Deutschen Bundestag, Thomas Rackow, dem Geschäftsführer des Verbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung in Schleswig-Holstein, dem selbständigen Fuhrunternehmer Stephan Meier aus Lübeck und Nütschaus Bürgermeister Peter Lengfeld.

Eine Brücke über die Trave auf der Schlossstraße bei Nütschau war der Anlass für die Zusammenkunft unter dem Titel „Laster auf dem Holzweg“ im Kloster Nütschau. Diese hat eine Maximalbelastung von 18 Tonnen. Die Beschilderung ist nach einem ersten Treffen nachgebessert worden. Das Ergebnis ist für die Anwohner aber immer noch unbefriedigend. Weiterhin fahren „Nicht-Anlieger“ mit einem Gesamtgewicht von über 3,5 t über die „Polterbrücke“ an der malerischen ehemaligen Wassermühle und verursachen Lärm und Schäden an dem Bauwerk.. Zusätzlich wird sie häufiger von Lkws angefahren (meist von der A 21 kommend), die dann umständlich wenden müssen, eine Verkehrsgefährdung darstellen und den Unmut insbesondere der Anwohner erregen. Für den Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann, der die Anwohner seit Jahren unterstützt, wäre eine bessere Beschilderung mit einem gelben Untergrund eine Hilfe zur Lösung des Problems. Über die Ausrüstung von LKW’s mit speziellen Navigationsgeräten, die auf das Verbot aufmerksam machen, hatte Storjohann mit dem zuständigen Fachreferenten des ADAC diskutiert. Die Ausstattung aller Brummis mit solchen zukunftsweisenden Geräten wird jedoch noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Die Vertreter der Speditionen sagten zu, ein Schreiben an seine 450 angeschlossenen Speditionen mit ca. 3000 LKWs Unternehmer in Schleswig-Holstein mitzuteilen, dass eine Durchfahrt durch den Ort nicht gestattet ist. Ausgenommen sind Anlieger sowie Entsorgungsfahrzeuge mit bis zu 18 Tonnen und landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die Anwohnerinitiative wird erneut eine bessere Beschilderung an der A21 bereits ab der Abfahrt Bad Oldesloe-Nord beim Kreis Stormarn fordern.