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Verkehrssicherheit in Groß Niendorf: Bedauern über reservierte Haltung des Landkreises

Das Landratsamt Segeberg lehnt eine Bedarfsampel an der B 432 in Groß Niendorf ab, auch wenn die Gemeinde bereit ist, die entstehenden Kosten selbst zu tragen. Dies ist das Fazit eines Antwortschreibens, das im Berliner Büro von Gero Storjohann MdB einging. Gero Storjohann sieht jedoch in der Verbesserung der Verkehrssicherheit eine Daueraufgabe: das Landratsamt darf sich der Suche nach Lösungsmöglichkeiten nicht verweigern.

Bereits Ende Juni hatte sich Gero Storjohann, Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages und dort u. a. für Straßenverkehrsrecht und Verkehrssicherheit zuständig, an Frau Landrätin Hartwieg gewandt. Vorausgegangen war ein Ortstermin, der auf Einladung der Gemeinde stattfand und bei dem Storjohann mit dem Bürgermeister sowie Vertretern aller politischer Wählergemeinschaften des Ortes über deren Anliegen sprechen konnte. In seinem Schreiben an hatte Gero Storjohann dann angeregt, gemeinsam mit der Gemeinde Groß Niendorf nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu suchen. Mögliche Lösungen, von denen eine Bedarfsampel aufgrund der Zahlungsbereitschaft der Gemeinde sicherlich eine besonders interessante Variante ist, sollten insbesondere in einem persönlichen Gespräch eruiert werden.Umso bedauerlicher ist, dass die Ablehnung des Landratsamtes nun ohne ein solches Gespräch erfolgt. „Egal welche Maßnahme sich letztlich als geeignet herausstellt: Ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass die Verbesserung der Verkehrssicherheit immer ein Gespräch wert ist“, so Storjohann.Gesprächsbereitschaft ist deshalb so wichtig, weil die Situation in Groß Niendorf exemplarisch ist für viele gefährliche Stellen an der B 432. Auch beispielsweise in Kayhude, bei den Abzweigungen nach Oering und Borstel, sowie an vielen anderen Stellen lohnt es sich, über eine Verbesserung der Verkehrssituation nachzudenken. „Die Verbesserung der Verkehrssituation ist eine Daueraufgabe. Darum muss der Dialog zwischen den zuständigen Behörden und den Betroffenen auch konstant aufrecht erhalten werden“, ist Gero Storjohann überzeugt. Das Landratsamt dürfe sich der Suche nach Lösungsmöglichkeiten jedenfalls nicht verweigern. „Darum empfehle ich nach wie vor, den direkten Kontakt mit der Gemeinde zu suchen, und auch ich selbst halte mein Gesprächsangebot aufrecht.“