Gero Storjohann beim Verkehrsexperten-Treffen in Bad Oldesloe

Verkehrsexperten-Treffen in Bad Oldesloe.  (vlnr.) Der Vorsitzende Martin Henze vom Wirtschaftsrat der CDU e.V., Landesfachkommission Verkehr, Infrastruktur, Mobilität 4.0 vom Landesverband Schleswig-Holstein die Leiterin der Stabstelle Verkehrssicherheit, Radverkehr im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Karola Lambeck, Jens Sommerburg vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehrdes Landes Schleswig-Holstein und Gero Storjohann MdB.

Bad Oldesloe. Als Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages referierte Gero Storjohann im Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe als Gast beim Wirtschaftsrat der CDU e.V., Landesfachkommission Verkehr, Infrastruktur, Mobilität 4.0 vom Landesverband Schleswig-Holstein über verkehrspolitische Schwerpunkte in der 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestages.

In den Gesprächen ging es um die Verbindung von Straße, Schiene und dem Fahrrad mit seiner wachsenden Bedeutung für die täglichen Wege. Die S4-Vernetzung der Verkehrsträger zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein war ebenso Thema wie das Sonderprojekt Elektrifizierung der Autobahn.

„Deutschland investiert nächstes Jahr 29 Milliarden Euro für Verkehr und digitale Infrastruktur. Das sind 4,1% mehr als im Vorjahr“, eröffnete der Bundesverkehrspolitiker seine Rede mit einem Einblick in den Bundeshaushalt. Die kürzlich gegründete Infrastrukturgesellschaft Verkehr (IGA) sieht Storjohann als einen guten Baustein  um zukünftig die Planungen und Bauvorhaben schneller umzusetzen. 13.500 Schnellladesäulen gibt es bundesweit, davon 368 in Schleswig-Holstein. Tendenz steigend. Auch dafür ist die IGA zuständig.

Im Koalitionsvertrag ist ein „1000-Bahnhöfe-Programm“ festgeschrieben. Der Bund fördert im nächsten Jahr den Schienenverkehr mit 5,6 Millionen Euro. Als besonderes Beispiel für die zunehmende Nutzung des Schienenverkehrs benannte der Bundestagsabgeordnete den Tagungsort Bad Oldesloe in dem immer mehr Verkehrsteilnehmer auf die Bahn umsteigen. Das betrifft besonders den Weg nach Hamburg.

Für den Radverkehr wurden im Etatentwurf 2019 der Bundesregierung 130 Millionen für den Radwegeausbau festgeschrieben. Zu wenig für den Bundestagsabgeordneten mit dem Leitsatz „Die Zukunft hat 2 Räder“.

„In Berlin haben sich die größten Postdienstleister zusammengetan und beliefern 800.000 Personen bereits mit Lastenfahrrädern statt Kleintransportern“, benannte Gero Storjohann als zukunftsweisendes Beispiel für einen boomenden Radverkehr.

„Die Menschen fahren nicht nur länger mit dem Fahrrad, sondern auch weiter. Diese Verlagerung des motorisierten  Individualverkehrs auf das Fahrrad ist ein zentraler Baustein zur Verkehrswende. Ich trage meinen Teil dazu bei, indem ich selbst auf das Fahrrad steige. Also, raus aus den Autos und rauf auf das Fahrrad“, schloss Gero Storjohann seinen Vortrag.

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