DEKRA SafetyCheck 2012 für junge Autofahrer

Beim SafetyCheck-Boxenstopp: (vlnr.) Jochen Schnack (Niederlassungsleiter DEKRA Lübeck), Fahrzeugbesitzer Moritz Geritzen, Gero Storjohann MdB (Schirmherr der Aktion) und Carsten Dill (DEKRA).

Bad Segeberg – Nach dem großen Erfolg der  letzten Jahre hat der Segeberger Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den „Safety Check 2012“ auf dem Gelände der Firma Süverkrüp + Ahrendt in der Jasminstraße für die Region übernommen. Bundesweiter Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Im  sechsten Jahr dieser positiven Tradition begrüßte Storjohann die Teilnehmer und Initiatoren auch als Präsident der Landesverkehrswacht Schleswig-Holsteins.

Setzen sich in Bad Segeberg für die Sicherheit von Fahranfängern ein: v.l. Stephan Kramer (Niederlassungsleiter DEKRA Hamburg), Vertreter der Stadt Bad Segeberg, Herr Scholz (Polizei Bad Segeberg), Christa Schröder (Berufsschule Bad Segeberg), Mark Woitschätzke (Berufsschule Bad Segeberg), Jochen Schnack (Niederlassungsleiter DEKRA Lübeck), Gero Storjohann MdB (Schirmherr der SafetyCheck Aktion in Schleswig-Holstein), Frau Petzold (Konrektorin der Berufsschule Bad Segeberg), Elisabeth Pier (Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein e.V.) und Frank Schmüser ( Leiter der Fa. Süverkrüp + Ahrendt)

Bei der Aktion der DEKRA, des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) am heutigen Dienstag konnten junge Autofahrer im Alter von 17-25 Jahren ihre Fahrzeuge durch einen  kostenlosen Sicherheitscheck als auf verkehrstechnische Mängel überprüfen lassen.

„Fahranfänger  haben oft nicht das Geld, um sich eine neues Auto zu leisten bzw. das Auto regelmäßig warten zu lassen. Sie werden durch den Boxenstopp beim Safety Check  für die Notwendigkeit regelmäßiger Wartung sensibilisiert,“ begründet Gero Storjohann sein Engagement für die Aktion.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Fahranfänger auf die Risiken des Straßenverkehrs aufmerksam zu machen Fahranfänger bilden nicht nur durch ihre fehlende Fahrpraxis eine Risikogruppe. Die erhöhte Risikobereitschaft von – insbesondere männlichen – Jugendlichen bringen diese und  andere Verkehrsteilenehmer häufiger in gefährliche Situationen als erfahrene Verkehrsteilnehmer.

Die 18- bis 24-Jährigen sind deutlich die gefährdetste Altersgruppe im Straßenverkehr. 2010 gab es in Deutschland insgesamt 52.961 verunglückte 18- bis 24-jährige Autofahrer. 508 wurden getötet. Die Entwicklung ist jedoch rückläufig. Die Zahl der Unfalltoten ist im dritten Jahr in Folge rückläufig (minus 13 % im Vergleich zum Vorjahr 2009).

Für Gero Storjohann ist  weiterhin ist jeder Verunglückte und jeder Getötete einer zu viel! Jeder fünfte Verunglückte und Getötete ist zwischen 18 und 24 Jahre alt  und das obwohl diese Altersgruppe nur 8,3 % der Gesamtbevölkerung ausmacht.

Gero Storjohann war einer der Initiatoren für „ Begleitetes Fahren mit 17“,  ein Erfolgsmodell. Die Mehrphasen-Ausbildung kann zu mehr Verkehrssicherheit bei Fahranfängern führen und sollte in Deutschland getestet werden.

Durch das Alkoholverbot für Fahranfänger während der Probezeit sind Alkoholverstöße in der Zielgruppe  um 17 % gesunken.  Erfreulich ist die  hohe Akzeptanz  von 95 % bei den jungen Verkehrsteilnehmern.

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