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Gero Storjohann und Katja Rathje-Hoffmann bei Herrmann Touristic

Foto: (vlnr.) Gero Storjohann MdB, Andreas Herrmann und Katja Rathje-Hoffmann MdL

Norderstedt – Am Beginn des Besuchs beim Reisebüro Herrmann Touristic gegenüber vom Norderstedter Rathaus stand das Einloggen mit der Luca-App und das Aufsetzen der Masken. Bei Andreas Herrmann werden in seinem Reisebüro alle Hygienekonzepte umgesetzt. Die Kunden können die Agentur ohne Voranmeldung besuchen.

Andreas Herrmann musste sein Reisebüro in Niendorf wegen der Corona-Krise aufgeben. Die Stornierungen sind in den letzten Wochen abgearbeitet worden. Provisionen gibt es nicht, wenn ein Urlaub nicht angetreten wird. Bereits erhaltene Provisionen muss der Reisebüroleiter an die Veranstalter zurückzahlen. Dankbar berichtet Andreas Herrmann den Politikern über seine Stammkunden, die ihm zusichern, Reisen nach der Krise zu buchen.

Der Reiseprofi setzt insgesamt auf sicheren und verantwortungsvollen Tourismus. Die Verunglimpfungen des Reisens insbesondere in den Social Medias und durch bekannte Persönlichkeiten treffen ihn schwer. Das gilt insbesondere, wenn Bilder von vollen Stränden und Amüsiermeilen aus der Zeit weit vor Corona als „Beweismittel“ genutzt werden. „Hygienekonzepte und viele weitere Gesundheitsmaßnahmen werden bereits seit dem letzten Jahr von der Reisebranche umgesetzt,“ bricht Herrmann eine Lanze für das Reisen.

Andreas Herrmann regt an, das Kurzarbeitergeld durch eine Weiterführung der Übernahme der Sozialversicherung durch die Bundesagentur für Arbeit weiterhin zu sichern.

Unter anderem wünscht sich der Reisebüro-Unternehmer eine Weiterführung der erfolgreichen Überbrückungshilfen ohne laufende Änderungen und bürokratischen Aufwand. Bei Reisebüros sollte nicht mehr nach Stornierungen berechnet werden, sondern nach Umsätzen aus vor Corona-Zeiten. Stornierungen sind kaum noch vorhanden da seit langem kaum neue Buchungen kommen.

Der Reiseprofi gab den beiden Politikern einige weitere Anregungen für die Festlegungen der Corona-Hilfe aus der Praxis mit nach Kiel und Berlin.

Trotz der Unwägbarkeiten in der Pandemie hofft Andreas Herrmann auf eine schnelle Öffnungsstrategie durch die Politik um den Reiseunternehmen wieder eine Perspektive und Planungssicherheit zu bieten.

Zum Ende ihres Besuchs dankten die beiden Abgeordneten Andreas Herrmann nach seinem Dienstzeitende als Reservestabsoffizier wegen Erreichens der Altersgrenze für seinen Einsatz. Zuletzt war Herrmann als Beauftragter der Bundeswehr für zivil-militärische Zusammenarbeit im Kreis Segeberg für die Einrichtungen und den Betrieb der Impfzentren im Corona-Einsatz.