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Personalausweise auf Scheckkartenformat verkleinern

Foto: Der CDU-BUndestagsabgeordnete Gero Storjohann, stellvertretender Vorsitzender des Petitionsauschusses des Deutschen Bundestages

Berlin. – Personalausweise sollen auf Scheckkartenformat verkleinert werden. Dafür hat sich Gero Storjohann, stellvertretender Vorsitzender des Petitionsauschusses des Deutschen Bundestages, ausgesprochen.

Auf Initiative des CDU-Bundestagsabgeordneten ist die zugrunde liegende Eingabe mehrerer Bürger jetzt einstimmig vom Petitionsausschuss an das zuständige Bundesministerium des Innern „zur Erwägung“ überwiesen worden. Der Ausschuss begründet seine ausdrückliche Zustimmung zu der Petition, die von 141 Unterstützern mitgezeichnet worden war, mit praktischen Erwägungen. Dazu Gero Storjohann: „Der Bürger kann seinen Ausweis damit künftig ohne großen Aufwand in der Geldbörse mit den Karten des übrigen Rechtsverkehrs, wie beispielsweise Scheckkarte, Führerschein oder Kreditkarte, mitführen“. Hierzu habe das Bundesinnenministerium vor kurzem ausgeführt, dass die Konzeption eines neuen Personalausweises bereits eingeleitet worden sei, so Storjohann weiter. Dabei werde auch über eine erweiterte Funktionalität nachgedacht, die es dem Ausweisinhaber ermögliche, sich künftig auch elektronisch auszuweisen. „Die Integration eines dafür erforderlichen Chips macht nach Auskunft des Innenministeriums Überlegungen zum Ausweisformat ohnehin erforderlich. Bei der Novellierung des Personalausweisrechts ist die Verkleinerung auf Scheckkartenformat daher ernsthaft in Betracht gezogen worden. Das Bundesinnenministerium hat überdies mitgeteilt, dass es derzeit noch Bedenken hinsichtlich der Kontrollierbarkeit und Sicherheit des Personalausweises bei einem verkleinerten Format gebe. Das Innenministerium wird dies jetzt in Gesprächen mit den berechtigten Kontrollinstanzen überprüfen“, so Gero Storjohann abschließend.